- Wissenstransfer & Innovation
Meldung vom: | Verfasser/in: Ute Sch?nfelder
Der Thüringer Wasser-Innovationscluster ThWIC kann seine Arbeit fortsetzen: Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) f?rdert die zweite Umsetzungsphase des Zukunftsclusters in den kommenden drei Jahren mit rund 15 Millionen Euro. Damit bauen die Universit?t Jena und ihre Partner ihre Aktivit?ten für ein nachhaltiges industrielles Wassermanagement weiter aus. Ziel ist es, innovative Technologien schneller in die Anwendung zu bringen und so den Wandel hin zu einer zukunftsf?higen Wasserwirtschaft zu unterstützen.
Mit der Initiative ?Clusters4Future? unterstützt das BMFTR bundesweit 14 Zukunftscluster dabei, in unterschiedlichen Themenfeldern neue Innovations?kosysteme und Transferwege aufzubauen. Ziel der Initiative ist es, exzellente Forschung enger mit wirtschaftlicher Anwendung zu verknüpfen und neue Technologien schneller in Wertsch?pfung zu überführen.
ThWIC baut seine Rolle als Kompetenzzentrum aus
?In der ersten Umsetzungsphase seit 2023 ist es gelungen, ein leistungsf?higes Bündnis aufzubauen, das Spitzentechnologien aus Universit?t und au?eruniversit?ren Forschungseinrichtungen in die regionale Wirtschaft überführt. In der zweiten Phase wollen wir ThWIC zu einem international sichtbaren Innovations?kosystem verstetigen – aus dem Saaletal in die Welt?, sagt Clustersprecher Prof. Dr. Michael Stelter von der Universit?t Jena sowie vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
ThWIC bündelt Hochtechnologien, Verfahren und Dienstleistungen für Themen des industriellen Wassermanagements und verknüpft technologische Forschung mit sozialwissenschaftlicher Expertise. So unterstützt der Cluster Unternehmen dabei, ihr Wassermanagement nachhaltiger und resilienter zu gestalten.
Netzwerk w?chst, Transfer wird ausgebaut
Zum Cluster geh?ren inzwischen rund 50 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, ?ffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft aus der Region Jena/Saaletal, aus Thüringen und benachbarten Bundesl?ndern. ThWIC unterstützt Unternehmen dabei, wasserbezogene Herausforderungen zu bew?ltigen – von der Vermeidung von Schadstoffeintr?gen bis zur Umsetzung geschlossener Wasserkreisl?ufe.
In der zweiten F?rderphase werden die Clusterstrukturen weiter ausgebaut. Geplant sind unter anderem ein Industrie- und ein Wissenschaftsnetzwerk sowie eine zentrale Plattform für Produkte, Prozesse und Dienstleistungen. Sie soll den Zugang zu Technologien, Beratung und Informationen zum industriellen Wassermanagement erleichtern.
Mit der neuen F?rderphase vertieft ThWIC die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis und beschleunigt den Transfer innovativer L?sungen in die Anwendung.