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Visual EC2U Extreme

EC2U Extrem – L?sungen zur Bew?ltigung und Eind?mmung der Auswirkungen von Extremereignissen

Gemeinsames PhD Network Webinar am 29. April 2026
Visual EC2U Extreme
Foto: University of Coimbra
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Veranstaltungseckdaten

Diese Veranstaltung im ICS-Format exportieren
Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
EC2U
EC2U - Virtual Institute
Online-Seminar
Videochat
Videochat – Cisco Webex
Weitere Informationen finden Sie in der Veranstaltungsbeschreibung Datenschutzhinweisepdf,?171?kb
Im Rahmen
EC2U
Organisiert von
EC2U PhD Network
Veranstaltungssprache
Englisch
Barrierearmer Zugang
ja
?ffentlich
nein
Anmeldung erforderlich
ja

Nimm teil am EC2U PhD Webinar!

Visual EC2U Extreme

Foto: University of Coimbra

Extreme Naturereignisse treten immer h?ufiger auf und gewinnen an Intensit?t, was Einzelpersonen, Gruppen, Gesellschaften, Infrastrukturen und ?ffentliche Gesundheitssysteme vor komplexe Herausforderungen stellt. Um diese Herausforderungen zu bew?ltigen, sind interdisziplin?rer Dialog und Zusammenarbeit erforderlich. Aus diesem Grund veranstalten die EC2U-Doktorandennetzwerke von GLADEExterner Link, VIQE-MLExterner Link, VISCCExterner Link und VIPJSIExterner Link?ein gemeinsames Seminar, das sich der Untersuchung von Extremereignissen aus verschiedenen Blickwinkeln widmet.

Wir laden Doktoranden aus verschiedenen Fachbereichen ein, Beitr?ge einzureichen, in denen extreme Naturereignisse als zugleich physikalische, materielle, diskursive und relationale Ph?nomene mit konkreten, erlebbaren und messbaren gesellschaftlichen Auswirkungen untersucht werden. ?

Das übergeordnete Ziel dieser Veranstaltung besteht darin, zu untersuchen, wie die Dynamik der wissenschaftlichen Wissensproduktion und gesellschaftlicher Interventionen als aktive Mitgestalter von Erfahrungen, Governance und wirksamen Reaktionen auf extreme Naturereignisse wirken k?nnen.

Gemeinsam k?nnen wir eine widerstandsf?higere, nachhaltigere und gesündere Zukunft unserer St?dte schaffen.

Registration: https://t.ly/-ohsMExterner Link

Einreichungsfrist für Abstracts: 13. April 2026.
Benachrichtigung über die Annahme: 20. April 2026.

Die Abstracts werden in einem Abstractband ver?ffentlicht.

EC2U Doktoranden Netzwerke

GLADE

Extreme Naturereignisse bergen zunehmende Risiken für die menschliche Gesundheit und führen zu einer steigenden Sterblichkeits- und Erkrankungsrate, insbesondere bei ?lteren Menschen, Kindern, einkommensschwachen Bev?lkerungsgruppen und Personen mit Vorerkrankungen. Die H?ufigkeit und Schwere dieser Ereignisse nimmt zu und setzt die Gesundheitssysteme unter Druck. Gesundheitsf?rderung muss kontinuierlich und lebenszyklusorientiert sein, die Gesundheit von Müttern und Kindern unterstützen, die arbeitende Bev?lkerung schützen und ein gesundes Altern f?rdern. Lebenslanges Wohlbefinden legt den Schwerpunkt auf Pr?vention, Vorsorge und die Schaffung von Umgebungen, die die Anf?lligkeit verringern, bevor Katastrophen eintreten. Für diese Sitzung sind Beitr?ge zu den Auswirkungen extremer Ereignisse auf die menschliche Gesundheit, zu Initiativen der Gesundheitsf?rderung für eine bessere individuelle und gesellschaftliche Vorsorge sowie zur Resilienz der Gesundheitssysteme willkommen.

VISCC

Angesichts der fortschreitenden Urbanisierung stellen Extremereignisse St?dte und Gemeinden weltweit vor erhebliche Herausforderungen. Hitzewellen, Starkregen oder ungew?hnliche Stürme und Windb?en in Regionen mit typischerweise gem??igtem Klima sind einige Beispiele, die kürzlich einige EC2U-St?dte heimgesucht haben und damit das, was oft als fernliegend wahrgenommen wird, zur Realit?t werden lassen. Folgen wie ?berschwemmungen, Erdrutsche oder extreme W?rmeinseln versch?rfen Gesundheitsrisiken, belasten Energieressourcen und Infrastrukturen und verschlechtern die Lebensqualit?t in St?dten. Daher ist es noch dringlicher geworden, die Ursachen von Extremereignissen und ihre Folgen in st?dtischen Umgebungen zu verstehen. Wir begrü?en Beitr?ge, die die Auswirkungen solcher Klimaph?nomene auf die st?dtische bebaute Umwelt thematisieren und insbesondere zur Entwicklung wirksamer Strategien zur Eind?mmung und/oder zur St?rkung der Resilienz im st?dtischen Kontext beitragen. Wir begrü?en alle Ans?tze, die gemeinsam zur Interdisziplinarit?t von SDG 11 beitragen – Architektur, Ingenieurwesen, Geografie, Stadtplanung, Klimamodellierung, st?dtische Energiesysteme, Nachhaltigkeits?konomie, Sozialwissenschaften.

VIQE - ML

Unter dem Thema ?Sprache und Kommunikation bei Extremereignissen“ laden wir zu Analysen ein, wie extreme Naturereignisse in medialen, institutionellen, wissenschaftlichen und aktivistischen/ basisdemokratischen Kontexten dargestellt und erz?hlt werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei diskursiven Praktiken der Warnung, Alarmierung und kritischen Wahrnehmung von Gefahren und Katastrophen sowie weiteren sprachlichen, rhetorischen oder kommunikativen Strategien, wobei untersucht wird, wie Dringlichkeit, Verantwortung und Verletzlichkeit diskursiv konstruiert und dargestellt werden. ?ber Darstellungen hinaus begrü?en wir Analysen dazu, wie sprachliche und kommunikative Praktiken – gepr?gt sowohl von menschlichen als auch von nicht-menschlichen Akteuren, darunter K?rper, Technologien, Infrastrukturen, Datensysteme und st?dtische Umgebungen – daran mitwirken, Wahrnehmungen und affektive Reaktionen auf Extremereignisse zu erzeugen, zu erfassen, zu verk?rpern und zu verbreiten, was zudem durch sprachliche und kulturelle Vielfalt vermittelt wird. Schlie?lich begrü?en wir Reflexionen über die Methoden und Theorien, die zur Auseinandersetzung mit Risiken und Extremereignissen herangezogen werden, wobei zu berücksichtigen ist, wie wissenschaftliche Diskurse, Fachvokabulare und andere Wissensregime Handeln und Interventionen vermitteln. Die Sitzung f?rdert den interdisziplin?ren Dialog darüber, wie Sprache und Kommunikation nicht nur eine Welt der Risiken und extremen Ph?nomene beschreiben, sondern aktiv mitgestalten, wie diese erlebt, geregelt und kollektiv bew?ltigt wird.

VIPJSI

Unter dem Thema ?St?rke(re) ?ffentliche Institutionen im Umgang mit Extremereignissen“ laden wir zur Einreichung von Beitr?gen ein, die die Rolle ?ffentlicher Institutionen bei der Vorhersage, Bew?ltigung und Nachsorge von Extremereignissen kritisch beleuchten und Wege aufzeigen, wie diese Rolle nachhaltig gest?rkt werden kann. Der Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen, innerhalb derer diese Institutionen agieren, mit dem Ziel, die institutionellen Kapazit?ten auf verschiedenen Regierungsebenen – von lokalen bis hin zu nationalen und supranationalen Beh?rden – zu verbessern. Auch Bewertungen der politischen Dynamiken, die den Handlungen ?ffentlicher Institutionen zugrunde liegen und sich aus deren Interventionen ergeben, sind ausdrücklich erwünscht. Besonderes Augenmerk gilt der Identifizierung von Hindernissen, die die F?higkeit ?ffentlicher Institutionen einschr?nken, wirksam auf Extremereignisse zu reagieren, sowie dem Vorschlag praktischer, theoretisch fundierter L?sungen, um Vorsorge und vorteilhafte Reaktionen für alle zu gew?hrleisten. Dazu geh?ren beispielsweise Verbesserungen bei Entscheidungs- und Koordinationsprozessen unter Wahrung grundlegender Werte wie Legitimit?t, Rechenschaftspflicht, Transparenz, Vertrauen und Inklusivit?t, die in demokratischen Kontexten von entscheidender Bedeutung sind. Darüber hinaus begrü?en wir Analysen dazu, wie institutionelle Ma?nahmen unter Bedingungen von Dringlichkeit und Unsicherheit so gestaltet werden k?nnen, dass die Menschenrechte – insbesondere die von schutzbedürftigen Gruppen – sowie die demokratische Teilhabe und Kontrolle gewahrt bleiben. Die Beitr?ge sollten sich damit befassen, wie sichergestellt werden kann, dass Notfallma?nahmen diese Rechte nicht unbeabsichtigt untergraben, und dabei m?gliche Spannungen zwischen Notfallma?nahmen und rechtsbasierten Rahmenbedingungen sowie Mechanismen untersuchen, die solche Spannungen abmildern oder aufl?sen k?nnen. Schlie?lich begrü?en wir auch Abstracts, die sich auf menschliche Sicherheit/Unsicherheit, den Schutz schutzbedürftiger Bev?lkerungsgruppen und M?glichkeiten zur F?rderung von Solidarit?t bei der Bew?ltigung von Naturkatastrophen konzentrieren.

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Eric Schuh

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