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Friedolin 2.0 – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum neuen Campus-Management-System erreicht
Das Jahr 2025 war für das Projekt zur Einführung des neuen Campus-Management-Systems HISinOne (a.k.a. Friedolin 2.0) ein entscheidendes Jahr. Mit der Einführung der neuen Studierendenverwaltung wurde ein zentraler Baustein des Systems erfolgreich in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurden wichtige Grundlagen für die n?chsten Ausbaustufen geschaffen. Der Jahreswechsel bietet daher einen guten Moment, um kurz zurückzublicken und einen Ausblick auf das zu geben, was 2026 ansteht.
Die neue Studierendenverwaltung (STU): Von der Vorbereitung zum Echtbetrieb
Rückblick 2025
Die Einführung der neuen Studierendenverwaltung war kein einzelner Schritt, sondern ein l?ngerer Weg, der 2025 intensiv begleitet wurde. Ziel war es von Anfang an, das neue System nicht nur technisch bereitzustellen, sondern es gemeinsam mit den sp?teren Nutzer:innen sorgf?ltig vorzubereiten.
In mehreren aufeinander aufbauenden Testphasen wurden zun?chst Key-User und anschlie?end auch Endanwender:innen eingebunden. Parallel dazu konnten Studierende neue Self-Service-Funktionalit?ten bereits vorab testen. Diese frühe Beteiligung half dabei, Abl?ufe zu überprüfen, Rückmeldungen aufzunehmen und das System praxisnah weiterzuentwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorbereitung der Nutzer:innen auf die Systemumstellung. Neben Schulungen für die Endanwender:innen wurden umfangreiche Hilfeseiten im Wiki aufgebaut und die Portaloberfl?che überarbeitet mit klarerer Zielgruppensteuerung und angepasstem Erscheinungsbild.
Ein zentraler Meilenstein war schlie?lich die zweiw?chige Freezephase zum Jahresende. In dieser Zeit war das bisherige System nur noch lesend verfügbar, w?hrend das neue System gezielt für die technische Umstellung vorbereitet wurde. Die Phase wurde genutzt, um die Datenmigration durchzuführen und wichtige Schnittstellen, insbesondere zum Identity-Management (IDM), anzubinden.
Dank dieser intensiven Vorarbeiten konnte die neue Studierendenverwaltung fristgerecht starten. Die erste Rückmeldephase inklusive der Gebührenabwicklung markierte den ?bergang in den Echtbetrieb. In der anschlie?enden Nachbereitungsphase standen die Betreuung der Nutzer:innen sowie die Planung weiterer Nacharbeiten im Vordergrund. Gleichzeitig wurde mit dem STU-Start eine wichtige Grundlage für die folgenden Arbeiten im Bereich EXA gelegt, etwa für die sp?tere Abbildung von Prüfungsordnungen.
Ausblick 2026
Im Jahr 2026 geht es nun darum, das neue System weiter zu stabilisieren und im Alltag zu begleiten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung der Sachbearbeitung im laufenden Wintersemester sowie auf der ersten Immatrikulationsphase für das Sommersemester 2026.
Darüber hinaus wird gemeinsam mit dem DMS-Team die Anbindung der eStudierendenakte umgesetzt. Noch offene Projektthemen, etwa im Bereich Gasth?rer oder der Docata-Schnittstelle, werden abgeschlossen. Parallel dazu wird die ?bergabe der Studierendenverwaltung in den Regelbetrieb vorbereitet und koordiniert.
Prüfungs- und Veranstaltungsmanagement (EXA): Grundlagen legen für die Zukunft
Rückblick 2025
W?hrend die Studierendenverwaltung 2025 sichtbar in Betrieb ging, wurde im Hintergrund intensiv an den Grundlagen für das neue Prüfungs- und Veranstaltungsmanagement gearbeitet. Im Fokus stand zun?chst die fachliche Kl?rung: Welche Prozesse sollen künftig wie abgebildet werden, und welche Anforderungen ergeben sich daraus für das System?
In Zusammenarbeit mit dem neuen externen Dienstleister Campus Unity GmbH begann eine strukturierte fachliche Planungsphase zur Einführung von EXA. Erste Teststudieng?nge wurden im System abgebildet, inklusive der notwendigen Regelwerke. Gleichzeitig wurden offene Erweiterungsanforderungen identifiziert und mit Blick auf die zukünftige Nutzung gesammelt.
Ausblick 2026
Im Jahr 2026 wird dieser Weg konsequent weitergeführt. Geplant ist im ersten Schritt die Abbildung von vier ausgew?hlten Teststudieng?ngen inklusive Qualit?tssicherung. Die Konfiguration von EXA erfolgt dabei prozessbasiert und orientiert sich an einem Reifegrad-Modell, das den schrittweisen Ausbau des Systems von grundlegenden Funktionen bis hin zu komplexeren Prozessen erm?glicht.
Ziel ist es, gemeinsam mit Key-Usern und Fachbereichen die Anforderungen weiter zu konkretisieren und frühzeitig ein gemeinsames Verst?ndnis dafür zu entwickeln, wie sich EXA schrittweise entwickeln soll. So entstehen bereits jetzt erste greifbare Eindrücke davon, wie das Prüfungs- und Veranstaltungsmanagement bei der geplanten Einführung im November 2028 aussehen und funktionieren wird.