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Teilnehmende an den Vor-Ort-Gespr?chen im Rahmen des Studiengangreviews am Institut für Politikwissenschaft
Foto: Anne B?rwinkelVom 10. bis 11. Februar 2026 fanden am Institut für Politikwissenschaft im Rahmen des Studiengangreviews die Vor-Ort-Gespr?che statt.
Die Vor-Ort-Gespr?che sind ein zentraler Bestandteil des Studiengangreviews, dem internen Akkreditierungsverfahren an der Uni Jena. Die Reviewgruppe nutzte die Gespr?che ausgiebig, um die aus der Lektüre der studiengangbezogenen Unterlagen generierten Untersuchungsschwerpunkte und offene Fragen zu besprechen. Das Institut nahm die Gelegenheit wahr, die Expertise der Gutachter und Gutachterinnen für einen dialog- und beratungsorientierten Austausch mit den am Studiengang beteiligten Statusgruppen zu nutzen.
Inhaltlich wurde in den Gespr?chen eine Reihe von Themen beleuchtet, welche für die Qualit?t von Studienangeboten entscheidend sind. Hierzu geh?rten unter anderem: personelle und r?umliche Ressourcen, der Einsatz moderner Lehr- und Lernformen, die fachlich-inhaltliche Gestaltung der Studieng?nge, Prüfungsformen und Prüfungsorganisation, Praxisphasen, M?glichkeiten für Auslandsmobilit?t, die ?berschneidungsfreiheit von Lehrveranstaltungen oder auch der Nachteilsausgleich.
An den Diskussionen beteiligten sich neben den Lehrenden des Instituts für Politikwissenschaft auch die Studierenden intensiv und machten sehr konstruktive Vorschl?ge zur Verbesserung der Studienorganisation.
Als Gutachter und Gutachterinnen der Reviewgruppe konnten zwei Hochschullehrende, ein Vertreter der beruflichen Praxis und eine externe Studierende gewonnen werden, die als Critical Friends sehr offen und konstruktiv mit den Gespr?chsbeteiligten aus den verschiedenen Statusgruppen diskutierten:
In ihrem ersten Feedback lobte die Reviewgruppe das sehr gut funktionierende Gesamtsystem der Studienangebote am Institut für Politikwissenschaft. Die Simulationen, wie beispielsweise der SChillerMUN, sowie die Lehrforschungswerkst?tten als Lehrform wurden als besonders gute Beispiele praxisnaher Lehre unterstrichen.
Reviewgruppe und Institutsvertreter*innen des Instituts für Sportwissenschaft
Foto: Anne B?rwinkelAm 25. und 26. Februar 2026 war am Institut für Sportwissenschaft der Fakult?t für Sozial- und Verhaltenswissenschaften die externe Reviewgruppe im Rahmen des Studiengangreviews zu Gast. Im Zentrum des eineinhalbt?gigen Besuchs stand der intensive Dialog über die Weiterentwicklung der Studienangebote.
Die Gespr?chsrunden, die von allen Statusgruppen des Instituts sorgf?ltig vorbereitet worden waren, erm?glichten einen offenen und konstruktiven Austausch mit der neunk?pfigen Gutachtergruppe.
Diese setzte sich zusammen aus den Hochschullehrenden
?Vertretungen der Berufspraxis
?sowie Studierenden aus anderen Hochschulen
Führung der Reviewgruppe durch die Labore der Sport- und Bewegungspsychologie
Foto: Anne B?rwinkelIm Mittelpunkt der Gespr?che standen zentrale Aspekte rund um Studium und Lehre, darunter Fragen der Kompetenzentwicklung, Prüfungsformen sowie die Berufsfeldorientierung der Studieng?nge. Auch das Thema Lehr- und Lernformate wurde eingehend beleuchtet. Dabei wurden unter anderem einzelne Bereiche aus institutseigenen Evaluationen sowie aus Systembefragungen konstruktiv reflektiert und gemeinsam diskutiert. Die Studierenden beteiligten sich engagiert an den Gespr?chen und brachten ihre Perspektiven differenziert ein. Zudem entwickelte sich ein lebendiger Austausch zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz – sowohl mit Blick auf ihren Einsatz in der Lehre als auch hinsichtlich ihrer Bedeutung für zukünftige Berufsfelder.
Im Rahmen des eineinhalbt?gigen Besuchs erhielt die Reviewgruppe darüber hinaus Einblicke in verschiedene Bereiche des Instituts. Bei einer Führung durch ausgew?hlte Einrichtungen – darunter Labore der Sport- und Bewegungspsychologie – konnten sich die Gutachterinnen und Gutachter ein Bild von Experimenten zur Untersuchung von Wahrnehmungs-, Handlungs- und Kognitionsprozessen machen und gewannen anschauliche Eindrücke von der Arbeits- und der Lernumgebung vor Ort.
In ihrer Gesamtwürdigung betonte die Reviewgruppe insbesondere das hohe Engagement der Lehrenden und deren kontinuierliches Bestreben, die Qualit?t der Studienangebote auf hohem Niveau zu sichern und weiterzuentwickeln.
Bis Ende Mai 2026 wird die Reviewgruppe ein Gutachten vorlegen, in dem die Studieng?nge auf Grundlage formaler und inhaltlicher Akkreditierungskriterien bewertet werden. Darüber hinaus wird das Gutachten Empfehlungen für die weitere Profilierung und Weiterentwicklung der Studienangebote enthalten.
Eine Person sitzt an einem Laptop, auf dessen Bildschirm das Journal ?Licht & Wissen? ge?ffnet ist.
Foto: Adobe Stock, bearbeitet von Liana FrankeSemester für Semester entstehen an der Uni Jena herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden. Das Journal erm?glicht es Studierenden erstmals, exzellente Bachelor-, Master- und Hausarbeiten zu ver?ffentlichen und sichtbar zu machen. Voraussetzung für eine Einreichung ist eine Bewertung von mindestens 1,7. Die Begutachtung erfolgt anonym in einem Peer-Review-Verfahren durch ein studentisches Redaktionsteam.