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Meldung vom: | Verfasser/in: Katja B?r
Begutachtung einer Graphik nach der Bergung aus dem Depot der Sammlung des Stadtmuseums Ahrweiler nach der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal.
Foto: Sebastian SchlinkeMillionen wissenschaftlicher Objekte lagern in den Sammlungen der Friedrich-Schiller-Universit?t Jena: Millionen Jahre alte Fossilien, Seismogramme, historische Mikroskope, altorientalische Keilschrifttafeln, botanische Pr?parate, medizinische Modelle und Moulagen, Meteoriten und Tektiten, pr?historische Schmuckgegenst?nde oder antike Vasen. Sie sind für Forschung und Lehre unverzichtbar – und zugleich Teil unseres kulturellen Erbes. Doch wie lassen sich diese Sch?tze wirksam vor Vandalismus, Brand oder Unwetter schützen?
Mit dieser Frage befassen sich am 11. Dezember auch die mehr als 30 Sammlungsverantwortlichen der Universit?t Jena. Zu ihrem aktuellen Treffen haben sie einen externen Experten eingeladen: Ralf Seeber, ehemals Hauptbrandmeister der Berufsfeuerwehr Weimar und heute ?Fachberater Notfallverbünde? des Kulturrats Thüringen e. V., z?hlt bundesweit zu den führenden Fachleuten für den Schutz von Kulturgut.
Risiken einsch?tzen, Vorsorge treffen
?Unsere Sammlungen sind wissenschaftlich von unsch?tzbarem Wert – aber auch empfindlich gegenüber ?u?eren Gefahren?, betont die Vizepr?sidentin der Universit?t Jena Prof. Dr. B?rbel Kracke. ?Deshalb ist es wichtig, Risiken realistisch einzusch?tzen und Vorsorge zu treffen, damit dieses Wissen und Kulturerbe für kommende Generationen erhalten bleiben.?
Im Mittelpunkt des Treffens der Vizepr?sidentin mit den Sammlungsverantwortlichen stehen Fragen des Notfall- und Katastrophenschutzes: Wie lassen sich Objekte sichern, wie kann im Ernstfall schnell reagiert werden und welche Pr?ventionsma?nahmen sind sinnvoll? Seeber wird dazu in einem Impulsreferat die zentralen Herausforderungen skizzieren und anschlie?end mit den Jenaer Sammlungsverantwortlichen diskutieren.
Die Universit?t Jena verfügt über mehr als 40 wissenschaftliche Sammlungen mit Millionen von Objekten. Viele davon sind einzigartig und bilden eine wertvolle Grundlage für aktuelle Forschung, innovative Lehre und den Wissenstransfer in die Gesellschaft. Sie pr?gen Geb?ude der Universit?t, werden in Dauer- und Sonderausstellungen gezeigt oder sind auf Anfrage hin zug?nglich, etwa in der Anatomischen Sammlung, der ?Bibliotheca Electoralis?, dem Botanischen Garten, dem Ernst-Haeckel-Haus, dem Goethe-Laboratorium, der Mineralogischen Sammlung, im Phyletischen Museum und in Schillers Gartenhaus.
Sammlungsportal der Universit?t
Eine Vielzahl von Informationen findet sich auf der Website ?Sammlungsportal?. Unter anderem k?nnen Sie dort zu aktuellen und vergangenen Ausstellungen recherchieren und jeden Monat wird ein neues ?Objekt des Monats? vorgestellt. Besuchen Sie das ?Sammlungsportal?:?https://sammlungen.uni-jena.de/Externer Link
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Tobias Mühlenbruch, PD Dr.