Charlotte, North Carolina, USA (DSD)
South Academy of Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö Languages, Charlotte, USA (Deutsch/ Englisch)
Klassenzimmer
Foto: privatZeitraum: August 2025 - Dezember 2025 (WiSe 25/26) |?Schulinfos: hierExterner Link
Vorbereitung des Auslandspraktikums
Die Vorbereitung meines Auslandspraktikums begann bereits ¨¹ber ein Jahr vor dem geplanten?Start. Da ich wusste, dass ich mein Praktikum gerne in einem englischsprachigen Land?verbringen m?chte, habe ich mich bereits fr¨¹hzeitig mit Frau M?bius vom ZLB ausgetauscht?und bin ¨¹ber die Partnerschulen der Uni Jena auf die South Academy of Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö?Languages in Charlotte gesto?en. Die Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼öaufnahme mit der Schule erfolgte kurz darauf?per E-Mail, nachdem ich alle wichtigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben,?Lebenslauf, Zeugnisse, usw.) gesammelt hatte. Ich stellte mich in der Bewerbung kurz vor,?erl?uterte meine Studienrichtung und besonders mein Interesse am Praktikum im bilingualen?Unterricht, da die SAIL ein Sprachimmersionskonzept verwirklicht. Bereits nach wenigen?Tagen erhielt ich eine positive R¨¹ckmeldung und die Zusage f¨¹r meinen Praktikumsplatz.?Nach einem kurzen Videomeeting mit meinen Ansprechpartner:innen an der Schule, in?dem wir uns kennenlernten und ¨¹ber den Ablauf sowie die Anforderungen des Praktikums?sprachen, folgten die organisatorischen und amtlichen Vorbereitungen.
F¨¹r den Aufenthalt in den USA war aufgrund der L?nge des Praktikums und meiner Rolle an der Schule ein spezielles
Visum erforderlich, f¨¹r welches ich mich auf Empfehlung der Schule mit dem Unternehmen??Intrax¡° in Verbindung gesetzt habe. Dieses hat mich bei der Beschaffung und dem Ausf¨¹llen?der wichtigsten Dokumente f¨¹r mein Visum unterst¨¹tzt ¨C wichtig ist dennoch ein hohes Ma??an Eigenorganisation und Initiative. F¨¹r das J1 Visum essenziell ist ein Interview in einer US-Botschaft, welches ebenfalls nicht untersch?tzt werden darf, da dieser eigenst?ndig?organisiert werden muss und von dem Immigration Officer gezielt Fragen zum Praktikum?gestellt werden. Auch die Kosten m¨¹ssen vollst?ndig selbst bezahlt werden. Ein polizeiliches?F¨¹hrungszeugnis ist ebenfalls sehr wichtig und wird von der Schule zu Praktikumsbeginn?verlangt. Dieses sollte fr¨¹h genug beantragt werden, da die Erstellung und R¨¹cksendung bei?mir beispielsweise sehr lange dauerten.
Ein weiterer wichtiger Punkt war der Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Da ich f¨¹r das Lehramt.Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö Stipendium vom DAAD ausgew?hlt wurde, habe ich mich nicht zus?tzlich um eine Versicherung k¨¹mmern m¨¹ssen, aber es ist auf jeden Fall zu empfehlen, weil es durchaus sein kann, dass ein Nachweis verlangt wird. Eine kosteng¨¹nstige Versicherung ist beispielsweise YoungTravellers von HanseMerkur. Die Anreise erfolgte ca. 5 Tage vor Praktikumsbeginn per Flug von M¨¹nchen nach Charlotte Douglas Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö Airport. Mir wurde empfohlen, direkt nach Charlotte oder Atlanta einzureisen und keinen Zwischenstopp in Boston oder New York einzulegen. Ich buchte meinen Flug mit einem Reiseb¨¹ro erst etwa 3 Wochen im Voraus, weil kurz zuvor die US-Botschaften keine Termine f¨¹r die Visa anboten und sich deshalb alles etwas verz?gert hatte. Demnach kostete mein Flugticket ca. 1000€, was nat¨¹rlich sehr preisintensiv ist ¨C wenn man jedoch etwas eher bucht oder ein Stipendium zur Unterst¨¹tzung hat, kann man den Preis sicherlich noch etwas sinken. Ein wichtiger Punkt ist die Kommunikationsm?glichkeit bei Ankunft: Ich empfehle, sich bereits in Deutschland ¨¹ber Mobilfunkanbieter zu informieren. Ich habe mir bei Tello vorher eine eSIM gekauft und konnte diese am Flughafen nach Ankunft ganz?einfach aktivieren.
Das Wetter hier in North Carolina ist klassisch f¨¹r die S¨¹dstaaten: North Carolina hat?lange, hei?e Sommer und recht milde Winter ohne viel Niederschlag. Ich bin Mitte August, also?im Hochsommer, angereist und war zun?chst ¨¹berw?ltigt von der feuchtwarmen Hitze hier.?Demnach kann ich empfehlen, f¨¹r den Sommer leichte und atmungsaktive Kleidung?einzupacken, die auch f¨¹r die Schule und den dortigen Dress Code geeignet ist. Auf?meiner Packliste standen neben den ¨¹blichen Dingen wie Kleidung, Kosmetiktasche, Laptop?und Unterlagen auch landesspezifische Gegenst?nde: Adapterstecker f¨¹r US-Steckdosen?sowie ein kleines Gastgeschenk aus Deutschland f¨¹r meine Gastfamilie und die Mentor:innen.?
Das Schuljahr an der SAIL beginnt ¨¹blicherweise Ende August oder Anfang September.?Wie bereits erw?hnt bin ich etwa eine Woche vor dem ersten Schultag angereist, was aus?heutiger Sicht ganz gut bemessen war. Diese Tage habe ich genutzt, um mich mit meiner?Umgebung vertraut zu machen, einige Eink?ufe zu erledigen und mich auf das Schuljahr?vorzubereiten. Ein paar Tage vor Schuljahresbeginn ist an der SAIL immer ein Tag der offenen?T¨¹r und ich kann nur empfehlen, diesen zu nutzen um sich die Schule in Ruhe anzuschauen?und bereits einige Lehrer kennenzulernen.
Unterkunft
W?hrend meines Aufenthalts in Charlotte hatte ich das gro?e Gl¨¹ck, bei einer Gastfamilie zu?wohnen, die ¨¹ber die Schule vermittelt wurde. Die South Academy of Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö Languages?pflegt ein Netzwerk an Familien, die regelm??ig internationale Studierende und?Praktikant:innen aufnehmen. Nach Zusage f¨¹r das Praktikum f¨¹llen alle Praktikant:innen einen?Fragebogen aus, der die wichtigsten Informationen abfragt ¨C Allergien,?Lebensmittelunvertr?glichkeiten, ob ein eigenes Badezimmer gew¨¹nscht ist, etc. Etwa 4?Monate vor Praktikumsstart wurde ich dann von einer Koordinatorin der Schule mit einer?passenden Familie in Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö gebracht, mit der ich schon vor der Anreise per Textnachricht?schreiben konnte. Das hat mir sehr geholfen, mich bereits vor der Abreise willkommen zu?f¨¹hlen und eventuelle Unsicherheiten oder Fragen zu kl?ren.?Die Familie bestand aus einem Ehepaar und zwei Kindern, die selbst die SAIL?besuchten und auch Sch¨¹ler:innen des Deutsch-Immersionsprogramms sind. Ich hatte ein?eigenes, m?bliertes Zimmer mit Schreibtisch, Bett und Kleiderschrank sowie ein eigenes Bad.?Besonders angenehm war, dass die Gasteltern bereits Erfahrung mit deutschen?Praktikant:innen hatten und sehr offen, verst?ndnisvoll und interessiert waren. Sie halfen mir?nicht nur beim Einleben, sondern erkl?rten mir auch vieles ¨¹ber das amerikanische?Schulsystem und kulturelle Gepflogenheiten im Alltag.
Die Wohnlage war relativ weit au?erhalb des Stadtzentrums, in einem ruhigen, klassisch?amerikanischen Vorortviertel. Einkaufsm?glichkeiten sind mit dem Auto eigentlich von ¨¹berall?nur 5-10min entfernt, und es gab auch diverse Einkaufszentren in der N?he. ?ffentliche?Verkehrsmittel gibt es in Charlotte zwar, diese sind aber nicht ann?hernd so gut ausgebaut wie?in Deutschland. Zur Schule bin ich jeden Tag mit dem Schulbus gefahren, was etwa 20-30min
gedauert hat.?Der gr??te Vorteil an einer durch die SAIL gestellte Gastfamilie war, dass ich keinerlei?Miete zahlen musste. Ich habe manchmal auf die Kinder aufgepasst oder im Haushalt?geholfen, aber das wurde von meiner Gastfamilie nicht verlangt und war v?llig freiwillig.?Abendessen wurden meist gemeinsam eingenommen, was eine tolle Gelegenheit war, die?Sprache im Alltag zu ¨¹ben und die amerikanische Esskultur kennenzulernen. Die Gastfamilie?hat mich immer wieder in Freizeitaktivit?ten oder Ausfl¨¹ge integriert, etwa zu Baseballspielen,?Barbecues oder Familienfesten. Dadurch bekam ich einen authentischen Einblick in das?amerikanische Alltagsleben, der weit ¨¹ber das Schulleben hinausging.?R¨¹ckblickend w¨¹rde ich das Wohnen in einer Gastfamilie jederzeit weiterempfehlen. Es?war nicht nur eine praktische, sondern auch eine menschlich sehr bereichernde Erfahrung.?Man hat dadurch st?ndig Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö zu Muttersprachler:innen, kann seine Englischkenntnisse im?Alltag anwenden und wird gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft, die Sicherheit und?Unterst¨¹tzung bietet.
Finanzen
Finanziell war das Praktikum gut planbar, aber mit gewissen laufenden Kosten verbunden. Ich?erhielt kein Gehalt oder Aufwandsentsch?digung von der Schule, konnte aber ein Stipendium?vom DAAD erhalten, das gl¨¹cklicherweise alle Kosten deckte. F¨¹r zuk¨¹nftige Praktikant:innen?empfehle ich definitiv, sich auf ein solches Stipendium zu bewerben und sein Gl¨¹ck zu?versuchen, da sowohl eine monatliche Auszahlung von ¨¹ber 1000€ als auch eine?Reisekostenpauschale und Versicherung inbegriffen ist, was eine enorme Erleichterung war.?Einen Nebenverdienst gab es f¨¹r mich nicht; manche Praktikant:innen kamen als Teaching?Assistant an die Schule und wurden deshalb bezahlt oder ¨¹bernahmen regelm??ig Nachhilfe,?doch daf¨¹r ist ein spezielles Visum n?tig. Es kann jedoch hilfreich sein, bei Familien in der?Umgebung nachzufragen, ob Babysitter ben?tigt werden, da viele Eltern in diesen F?llen gerne?bar verg¨¹ten.
Bez¨¹glich der Finanzen war es hilfreich, eine Kreditkarte zu besitzen. In den USA wird fast ausschlie?lich bargeldlos bezahlt. Ein US-Bankkonto war nicht n?tig, kann aber bei?l?ngeren Aufenthalten eventuell hilfreich sein, vor allem wenn man sich ein US-PayPal Konto?einrichten m?chte oder anderweitige Zahlungsverpflichtungen hat.?Generell w¨¹rde ich empfehlen, ein Budget von mindestens $500 Dollar zur Verf¨¹gung?zu haben, da beispielsweise Lebensmittel oder Hygieneartikel recht teuer sind. Wenn man?dann zus?tzlich noch reisen oder Unternehmungen machen m?chte, sollte man auf jeden Fall?gen¨¹gend Geld einplanen, weil durch die staatlichen Steuern die Preise auch immer h?her?werden.
Leben an der Schule
Die South Academy of Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö Languages ist eine ?ffentliche K-8 Magnet School. Das?bedeutet, dass die Schule vom Kindergarten bis zur 8. Klasse unterrichtet und als?Magnetschule einen klaren Schwerpunkt auf Sprachen setzt. Die Sch¨¹ler:innen lernen ab dem?Kindergarten in Deutsch, Franz?sisch, Chinesisch oder Japanisch. Der Unterricht erfolgt dabei?in vielen F?chern bilingual in der Zielsprache, sodass Sprachpraxis einen hohen Stellenwert?hat. An der Schule werden insgesamt rund 1.300 Sch¨¹ler:innen unterrichtet. In der Middle?School (6.¨C8. Klasse) liegen die Kursgr??e meist zwischen 15 und 20 Sch¨¹ler:innen. Die?Zusammensetzung ist sprachlich und kulturell sehr vielf?ltig ¨C viele Sch¨¹ler:innen stammen?aus Familien mit mehrsprachigem Hintergrund.?
Ich wurde sehr herzlich empfangen und bekam gleich zu Beginn eine Mentorin, die mich?in alle Abl?ufe einf¨¹hrte. Der Einstieg war gut organisiert, nur meinen Stundenplan musste ich?mir selbst zusammensuchen. Da in den USA die 5. Klasse noch zur Grundschule geh?rt und?somit einen anderen Zeitplan hat als die 6. bis 8. Klassen, fiel es mir anfangs schwer, einen?koh?renten Stundenplan zu erstellen. Hierbei lohnt es sich aber, gezielt auf die Lehrkr?fte?zuzugehen und mit ihnen die Anforderungen des Praktikums und Vorstellungen zu?besprechen. In den ersten 2 Wochen hospitierte ich ausschlie?lich in verschiedenen Klassen,?um die Struktur der Schule kennenzulernen.?
Ein typischer Praktikumstag begann gegen 8:15 Uhr. Danach folgten?Unterrichtsstunden in Science, Social Studies, Englisch, Deutsch und anderen F?chern. In der?5. Klasse erfolgt dies im Klassenzimmer mit der Hauptlehrkraft in der Immersionssprache, in?der Middle School gibt es ein Kurssystem. Die Sch¨¹ler:innen wechseln dabei f¨¹r jeden Block?die R?ume. Ich unterrichtete nach meiner Einf¨¹hrungsphase eigenst?ndig im Fach Deutsch?(DaZ) und den Englischunterricht auf Muttersprachenniveau. Mein Unterrichtsalltag bestand?aus Beobachtung, Team-Teaching, Vorbereitung und eigenen Stunden, die ich gemeinsam mit?meiner Mentorin plante. An der Schule werden insgesamt rund 1.300 Sch¨¹ler:innen?unterrichtet. Die Zusammensetzung der Sch¨¹ler:innenschaft ist sowohl sprachlich als auch?leistungsm??ig ?u?erst heterogen. Da es in den USA keine Trennung in Schulformen wie?Gymnasium oder Oberschule gibt, lernen hier Kinder mit sehr unterschiedlichen sprachlichen?Vorerfahrungen und Leistungsniveaus. Viele Sch¨¹ler:innen kommen zudem aus?mehrsprachigen oder internationalen Familien, was den Unterricht besonders vielf?ltig, aber?auch herausfordernd macht. Offenheit und Flexibilit?t im Umgang mit dieser Heterogenit?t?sind daher meiner Meinung nach zentral f¨¹r den Unterrichtsalltag. Die Schule endete jeden Tag?um 15:15 Uhr, der Tag war also relativ lang ¨C das darf man auch auf keinen Fall untersch?tzen,?wenn man den Arbeitsaufwand der Uni und der Unterrichtsvorbereitungen mit einbezieht.?
Die Atmosph?re im Kollegium war ausgesprochen positiv. Lehrkr?fte und Mitarbeiter:innen waren sehr offen und interessiert an internationalen Perspektiven. Ich hatte regelm??ig Austausch mit anderen Praktikant:innen und P?dagog:innen aus verschiedenen L?ndern und zahlreiche M?glichkeiten zur aktiven Einbindung: neben Hospitation und Unterrichtsassistenz durfte ich Projekte der Sch¨¹ler:innen begleiten und auch bei Schulveranstaltungen mithelfen. Besonders bereichernd war die Arbeit im Team-Teaching mit meiner Mentorin, da ich dort viel ¨¹ber Classroom Management, Sprachf?rderung und das Schulsystem lernte. Diese interkulturelle Vielfalt empfand ich als gro?e Bereicherung. Die technische Ausstattung der Schule ist auch wirklich gut: Jede Klasse verf¨¹gt ¨¹ber ein Smartboard, Internetzugang und Chromebooks f¨¹r die Sch¨¹ler:innen.
Freizeit
Footballstadion
Foto: privatIn meiner Freizeit hatte ich viele Gelegenheiten, Charlotte und die Umgebung zu erkunden. Die?Stadt bietet ein breites kulturelles Angebot ¨C von Museen bis hin zu zahlreichen Caf¨¦s, Parks?und kleinen Veranstaltungen in den Vierteln South End oder NoDa, wo regelm??ig Food Trucks?und Live-Musik zu finden sind. Besonders sch?n war, dass Charlotte eine sehr gr¨¹ne Stadt ist?und es viele M?glichkeiten zum Spazierengehen oder Picknicken gibt, etwa im Reedy Creek?Park oder rund um den Lake Norman, wo sich auch einige gem¨¹tliche Seeh?user befinden, die?sich perfekt f¨¹r ein Wochenende mit Freunden eignen. In der Herbstzeit kann ich empfehlen?eine Farm zu besuchen, da es dort oft einen klassisch amerikanischen Pumpkin Patch oder?ein Labyrinth im Maisfeld gibt.
W?hrend meiner Zeit in Charlotte habe ich auch mehrere Wochenendtrips?unternommen. Besonders eindrucksvoll war ein Besuch in den Blue Ridge Mountains, wo ich?wandern war und die atemberaubende Herbstlandschaft des Indian Summer genie?en?konnten. Au?erdem habe ich gemeinsam mit anderen Praktikantinnen Reisen nach New York?City und Boston unternommen ¨C beides St?dte, die sich trotz der weiten Entfernung unbedingt?lohnen. Ein weiteres Highlight war ein Ausflug nach Myrtle Beach in South Carolina, der von?Charlotte aus in etwa vier Stunden erreichbar ist und im Sommer ein ber¨¹hmter Badeort ist.?
Charlotte selbst hat viele Freizeitangebote f¨¹r junge Leute: Viele Studierende treffen sich in Bars, auf Konzerten oder bei Sportveranstaltungen. Besonders empfehlenswert ist meiner?Meinung nach ein Besuch eines NBA-Spiels der Charlotte Hornets oder eines?Baseballmatches, um amerikanische Sportkultur hautnah zu erleben.?Ich fand es sehr bereichernd, dass Freizeit und Praktikum gut miteinander?kombinierbar waren. Durch die Wochenendtrips konnte ich das Land noch besser?kennenlernen. R¨¹ckblickend war das Reisen einer der sch?nsten und pr?gendsten Teile?meines Aufenthalts.
Allgemein
R¨¹ckblickend war mein Auslandspraktikum an der SAIL in Charlotte eine unglaublich?bereichernde Erfahrung ¨C sowohl fachlich als auch pers?nlich. Besonders beeindruckt hat?mich, wie unterschiedlich der Schulalltag im Vergleich zu Deutschland organisiert ist. Vieles?l?uft hier deutlich flexibler und spontaner ab, was anfangs eine Umstellung bedeutete, mir aber?auch gezeigt hat, wie wichtig Gelassenheit und Improvisationsf?higkeit im Lehrerberuf sind.?Auch das Immersionskonzept der Schule hat mich sehr begeistert und ich hoffe, dass?bilingualer Unterricht auch in Deutschland noch weiter etabliert wird.?An meinem Praxissemester w¨¹rde ich im Nachhinein nichts Grundlegendes ?ndern?wollen ¨C h?chstens noch mehr Zeit f¨¹r die Vorbereitung und die Erkundung des Landes?einplanen. Besonders wertvoll war f¨¹r mich, von Anfang an ¨¹ber seinen eigenen Schatten zu?springen und offen auf Menschen zuzugehen, Fragen zu stellen und kulturelle Unterschiede?als Chance zum Lernen zu sehen. Diese Offenheit, kombiniert mit Geduld und Neugier, hat mir?geholfen, das Beste aus der Zeit zu machen ¨C sowohl in der Schule als auch im Alltag in den?USA.
Viele weitere Eindr¨¹cke sind im folgenden Erfahrungsberichtpdf,?707?kb zu finden.
Die E.E. Waddell Language Academy und South Mecklenburg Highschool?hat ihren Schulstandort in ein anderes Schulgeb?ude verlegt und ist ab sofort unter dem Namen South Academy of Å·ÖޱͶעµØÖ·_Ã÷ÉýÌåÓý-¾º²Ê×ãÇò±È·ÖÍÆ¼ö Languages zu finden.