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Sevilla, Spanien (DPS)

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Deutsche Schule "Albrecht Dürer", Sevilla, Spanien (Deutsch / Spanisch)

Deutsches Schulfest

Foto: privat

Zeitraum: September 2025 – M?rz 2026 (WiSe 2025/26) | Schulhomepage: hierExterner Link

Vorbereitung des Auslandspraktikums

Ich habe mich etwa anderthalb Jahre vor Beginn meines Praktikums an der Schule beworben und damit den Erstkontakt relativ früh hergestellt. Die Bewerbung habe ich über den Dokumentenpool eingereicht, der auf der Schulwebsite extra für Praktikumsanfragen eingerichtet ist. Die Rückmeldung der Schule sowie der weitere 欧洲杯投注地址_明升体育-竞彩足球比分推荐 verliefen anschlie?end per E-Mail, was ich als unkompliziert und verl?sslich erlebt habe. Die endgültige Zusage erhielt ich allerdings erst im Januar 2025. Zwischenzeitlich war die Situation daher etwas ungewiss, letztlich hat aber alles gut funktioniert, da ich alle Fristen der Universit?t einhalten konnte. W?hrend der gesamten Vorbereitungszeit stand ich in regelm??igem Austausch mit der Fachbereichsleitung der Schule für Deutsch als Fremdsprache, die ich als sehr zuverl?ssig und zügig in der Kommunikation erlebt habe. Der organisatorische Aufwand vor der Abreise hielt sich insgesamt in Grenzen. Für Spanien ben?tigte ich weder ein Visum noch besondere Impfungen. Zwar habe ich einen internationalen Studierendenausweis beantragt, vor Ort jedoch nicht genutzt, sodass er aus meiner Sicht nicht zwingend erforderlich war. Wichtig war hingegen das polizeiliche Führungszeugnis, das ich der Schule vorlegen musste; hier sollte man den Bearbeitungszeitraum von einigen Wochen einkalkulieren. Au?erdem habe ich eine Reisekrankenversicherung beim ADAC (ca. 250 Euro) sowie eine Unfallversicherung bei der Sparkasse (ca. 300 Euro) abgeschlossen; auch meine Haftpflichtversicherung musste ich nachweisen. Aus meiner Sicht lohnt es sich, frühzeitig zu kl?ren, welche Versicherungen von der aufnehmenden Schule beziehungsweise von der eigenen Universit?t erwartet werden. Empfehlenswert ist zudem, alle Policen digital griffbereit zu haben, um sie im Bedarfsfall unkompliziert vorzeigen zu k?nnen.

Die Anreise habe ich etwa zwei bis drei Monate im Voraus geplant und bin von Nürnberg nach Sevilla geflogen. Der Flug dauerte ungef?hr drei Stunden und kostete rund 150 Euro inklusive Gep?ck, was ich als sehr fair empfunden habe. Insgesamt verlief die Anreise unkompliziert, auch wenn diese Direktverbindung inzwischen nicht mehr angeboten wird. Ich würde empfehlen, vergleichbare Flüge zwei bis drei Monate vor Abreise zu buchen, um ein gutes Preis-Leistungs-Verh?ltnis zu erzielen; bei Zugverbindungen kann eine frühzeitige Buchung (Sparpreise) ebenfalls sinnvoll sein. Beim Packen habe ich die klimatischen Unterschiede etwas untersch?tzt. Zu Beginn meines Aufenthalts im September lagen die Temperaturen bei etwa 40 Grad, w?hrend es im Winter nachts sehr kalt wurde, teilweise sogar um die 0 Grad. Im Rückblick h?tte ich auf jeden Fall mehr warme Kleidung, insbesondere eine dicke Jacke, mitnehmen sollen. Auf die Packliste für Sevilla geh?ren aus meiner Sicht unbedingt: eine gute ?bergangs- bzw. Winterjacke, mehrere Pullover, bequeme und angemessene Kleidung für den Schulalltag und Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenbrille). An der Schule selbst gab es keine strenge Kleiderordnung,?dennoch habe ich darauf geachtet, mich im schulischen Kontext angemessen zu kleiden.

Das Schuljahr ist an der Schule in drei Trimester unterteilt: Das erste Trimester dauert bis zu den Weihnachtsferien, das zweite bis zu den Osterferien und das dritte bis zu den Sommerferien. W?hrend meines Aufenthalts habe ich fast zwei Trimester miterlebt, was ich als sehr bereichernd empfunden habe, da ich auf diese Weise zahlreiche Projekte von der Planung bis zum Abschluss begleiten konnte. An der Schule wird das Deutsche Sprachdiplom in der 10. beziehungsweise 12. Klasse abgelegt, und ich hatte die M?glichkeit, sowohl die Vorbereitungsphase als auch die Prüfungszeit intensiv mitzuerleben. Ich bin am 1. September in Sevilla angekommen, w?hrend mein Praktikum am 17. September begonnen hat und das Schuljahr bereits am 15. September gestartet ist. Dadurch hatte ich etwa zweieinhalb Wochen Vorlaufzeit. Rückblickend w?re eine kürzere Zeitspanne von etwa ein- bis anderthalb Wochen ebenfalls ausreichend gewesen. Die zus?tzliche Zeit habe ich genutzt, um mich einzuleben, erste 欧洲杯投注地址_明升体育-竞彩足球比分推荐e zu knüpfen und mich mit der Stadt vertraut zu machen. Au?erdem habe ich mich spontan für einen einw?chigen Sprachkurs entschieden, was ich als sehr bereichernd erlebt habe, um im Alltag und in der Schule sprachlich sicherer aufzutreten.?

Vor der Abreise habe ich es als hilfreich empfunden, wichtige Unterlagen und Materialien aus dem Studium zu digitalisieren und organisatorische Fragen im Vorfeld zu kl?ren. Dazu geh?rte?unter anderem, einen VPN-Zugang zur Universit?t einzurichten, mir einen ?berblick über?anstehende Abgabefristen zu verschaffen und die wichtigsten Dokumente?(Immatrikulationsbescheinigung, Learning Agreement, Versicherungsnachweise,?Personalausweis/Reisepass) eingescannt und in einer Cloud abzulegen. Sinnvoll ist zudem,?zu Hause Vollmachten zu erteilen (z.B. für Bankangelegenheiten oder Beh?rdeng?nge), damit?im Notfall jemand im eigenen Namen handeln kann. Insgesamt habe ich die Vorbereitung als?gut machbar erlebt; sie hat mir dabei geholfen, entspannter in den Auslandsaufenthalt zu?starten.

Unterkunft

Meine Unterkunft habe ich über die Plattform Idealista gefunden, die in etwa dem deutschen WG-Gesucht entspricht. Die Wohnungssuche gestaltete sich insgesamt anspruchsvoller als erwartet, da es in Spanien weniger üblich ist, früh von zu Hause auszuziehen und demzufolge weniger Wohngemeinschaften verfügbar sind.. Ich habe mich bewusst gegen eine Erasmus-WG entschieden, weil ich diese Erfahrung bereits in einem früheren Auslandsaufenthalt gemacht hatte und diesmal gerne mit Spanischsprachigen zusammenleben wollte. Letztlich habe ich mit zwei spanischen Mitbewohnerinnen gewohnt, was ich als sehr positiv erlebt habe, da wir uns pers?nlich sehr gut verstanden haben und ich von ihrem Insiderwissen profitieren konnte. Mit dem Vermieter kam es allerdings zu einigen Schwierigkeiten. Da es sich zuvor um seine eigene Wohnung gehandelt hatte, ist er mehrfach unangekündigt vorbeigekommen und hat sich weiterhin stark in Belange der Wohnung eingemischt, was ich teilweise als unangenehm empfunden habe. Zudem traten Probleme mit Schimmel auf, da die Wohnung schlecht isoliert und insgesamt sehr feucht war. Zwar wurde versucht, das Problem zu beheben, jedoch ohne nachhaltigen Erfolg.?Die Lage der Wohnung in der N?he des Bahnhofs Santa Justa war hingegen insgesamt sehr?günstig. Es bestand eine gute Busverbindung zur Schule, sodass ich je nach Verbindung etwa?40 bis 45 Minuten von der Wohnung bis ins Schulgeb?ude unterwegs war. Gleichzeitig war die?Innenstadt in etwa 15 bis 20 Minuten zu Fu? erreichbar, was ich als gro?en Vorteil empfunden?habe. Zeitweise bin ich auch mit dem Fahrrad zur Schule gefahren; die Fahrzeit war in etwa?vergleichbar mit der Busverbindung.?Die Miete war gemessen an der Zimmergr??e relativ hoch: Für ein Zimmer von ungef?hr neun?Quadratmetern habe ich monatlich 550 Euro gezahlt. Trotz der genannten Schwierigkeiten mit Vermieter und Wohnung überwiegt für mich rückblickend die positive Erfahrung durch das sehr?gute Zusammenleben mit meinen Mitbewohnerinnen. Für zukünftige Studierende würde ich?dennoch empfehlen, Wohnungen nach M?glichkeit vor Ort zu besichtigen oder sich?zus?tzliche Fotos und Informationen geben zu lassen, um die Wohnsituation besser?einsch?tzen zu k?nnen.

Finanzen

Meine monatlichen Ausgaben konnte ich insgesamt gut überblicken. Die Miete betrug 550 Euro pro Monat; für Lebensmittel habe ich in etwa so viel ausgegeben wie in Deutschland, wobei Obst und Gemüse tendenziell etwas günstiger waren. Für Freizeitaktivit?ten, insbesondere für Wochenendausflüge, habe ich zus?tzlich einen gr??eren Posten eingeplant: Ich habe mehrere Reisen unternommen, unter anderem nach Granada, Málaga, Córdoba, Gran Canaria, Gibraltar, Cádiz und Madrid. Die Zugtickets habe ich in der Regel flexibel über die Renfe-App gebucht; viele dieser Fahrten wurden zudem von Erasmus!Organisationen angeboten, was h?ufig etwas günstigere Preise erm?glicht hat. Für den ?ffentlichen Nahverkehr in Sevilla habe ich mir eine TUSSAM-Karte (wiederaufladbare Buskarte) angeschafft. Je nach Art der Fahrt (mit oder ohne Umstieg) habe ich pro Strecke etwa 40 bis 46 Cent bezahlt und die Karte in der Regel mindestens zweimal am Tag genutzt, also für den Weg zur Schule und zurück. Die Anschaffung der Karte hat sich aus meiner Sicht sehr gelohnt, da sie auf allen Buslinien innerhalb Sevillas verwendet werden kann und die Kosten pro Fahrt deutlich reduziert. Finanziell wurde mein Aufenthalt durch ein Erasmus-Stipendium abgesichert, das in meinem Fall 790 Euro pro Monat umfasste. Erg?nzend dazu haben mich meine Eltern unterstützt, und ich konnte auf Ersparnisse aus vorheriger Erwerbst?tigkeit zurückgreifen. Insgesamt hat die Kombination aus Stipendium, famili?rer Unterstützung und eigenen Rücklagen meine monatlichen Kosten gut abgedeckt. Mein Tipp w?re, die Auszahlungstermine des Stipendiums im Blick zu behalten und für die ersten Wochen ausreichend Puffer einzuplanen, falls sich ?berweisungen verz?gern.?

Vor Ort gab es grunds?tzlich M?glichkeiten für einen Nebenverdienst. Gerade im Bereich?Nachhilfe in Deutsch besteht eine hohe Nachfrage seitens der Eltern, sodass man nachmittags?Schülerinnen und Schülern beim Deutschlernen unterstützen und sich so etwas dazuverdienen?kann. Diese Option wurde bei mir allerdings erst relativ sp?t konkret, sodass ich sie selbst nicht?genutzt habe. Für zukünftige Studierende kann es sich lohnen, frühzeitig an der Schule oder?im Kollegium nachzufragen, ob Bedarf an Nachhilfe, Kinderbetreuung oder Unterstützung bei?AGs besteht.?Bezüglich der Finanzen musste ich keine speziellen Vorkehrungen für den Zahlungsverkehr?treffen. Ich konnte meinen bestehenden deutschen Konto! und Handyvertrag problemlos?weiter nutzen und hatte weder beim Bezahlen noch beim Abheben Schwierigkeiten. Dennoch?empfehle ich, vor der Abreise individuell zu prüfen, ob für die eigene Bankkarte Gebühren im?Ausland anfallen, ob ein Tageslimit angepasst werden sollte und ob gegebenenfalls eine?zweite Karte als Backup?(Datenvolumen und Roamingkonditionen innerhalb der EU) hilft, unerwartete Kosten zu
vermeiden.

Leben an der Schule

Praktikantinnen im Pausenbereich

Foto: privat

Bei meiner Ankunft an der Schule wurde ich von der für das Praktikum zust?ndigen Lehrkraft empfangen, mit der ich bereits im Vorfeld intensiv per E-Mail in 欧洲杯投注地址_明升体育-竞彩足球比分推荐 gestanden hatte. Sie hat mich durch das Schulgeb?ude geführt, mir meinen Stundenplan ausgeh?ndigt und mir die wichtigsten Abl?ufe erl?utert, sodass der Einstieg sehr strukturiert und niedrigschwellig verlief. Darüber hinaus stand sie mir w?hrend des gesamten Praktikums als feste Ansprechpartnerin zur Verfügung, und auch die übrigen Kolleginnen und Kollegen waren jederzeit offen für Fragen. Praktikant:innen erhielten so eine klare Orientierung und konnten sich schnell im Schulalltag zurechtfinden.

Zu Beginn war ich die einzige Praktikantin; im weiteren Verlauf kamen noch drei weitere?Praktikantinnen dazu, sodass wir insgesamt zu viert waren. Der Austausch innerhalb dieser?kleinen Praktikumsgruppe habe ich als sehr hilfreich erlebt, etwa beim gemeinsamen?Reflektieren von Unterrichtsstunden, beim Vorbereiten von Materialien oder beim Entwickeln?kleiner Projektideen. Die Schule ist zweizügig und wird von etwa 750 Schülerinnen und?Schülern sowie rund 50 Lehrkr?ften besucht. Im Fach Deutsch als Fremdsprache werden die?beiden Parallelklassen – je nach Leistungsniveau – in bis zu vier Lerngruppen aufgeteilt, in?denen jeweils etwa 10 bis 15 Schülerinnen und Schüler lernen. Neben Deutsch spielen?Spanisch und Englisch eine wichtige Rolle, viele Schülerinnen und Schüler sind zudem?mehrsprachig aufgewachsen.?

Mein Einsatzschwerpunkt lag im Bereich Deutsch als Fremdsprache, gleichzeitig habe ich das Kollegium insgesamt als au?ergew?hnlich offen, hilfsbereit und herzlich erlebt. Ich hatte durchgehend das Gefühl, auf Augenh?he wahrgenommen zu werden, und konnte mich sowohl in bestehende Strukturen einfügen als auch zunehmend eigenst?ndige Aufgaben übernehmen. In den Pausen und in der Freizeit wurde im Kollegium überwiegend Spanisch gesprochen, im 欧洲杯投注地址_明升体育-竞彩足球比分推荐 mit den Schülerinnen und Schülern sollten wir jedoch gezielt Deutsch verwenden, um zus?tzliche Sprechanl?sse zu schaffen. Besonders in den ersten Wochen gab es viele Team-Teaching-Situationen, da die Gruppenzusammensetzungen noch nicht endgültig feststanden und Unterrichtsstunden gemeinsam geplant und durchgeführt wurden. Die Schule war insgesamt sehr gut digital ausgestattet. Es galt ein striktes Handyverbot für Schülerinnen und Schüler, gleichzeitig verfügten alle Lehrkr?fte über Chromebooks, und es stand ein umfangreicher Ger?tepool zur Verfügung, aus dem sich die Lernenden bei Bedarf Endger?te ausleihen konnten. Ab der 11. Klasse war die Nutzung eigener Ger?te im Unterricht erlaubt. Jede Klasse war mit einem Beamer ausgestattet, und digitale Medien waren fester Bestandteil des Unterrichtsalltags. Als Praktikantin durfte ich die vorhandene Technik mitnutzen, zus?tzliche technische Ausstattung musste ich nicht mitbringen. Lediglich meinen eigenen Laptop habe ich eingesetzt, um Materialien zu erstellen und zu pr?sentieren.?

Ein typischer Schultag begann für mich – abh?ngig vom Stundenplan – entweder um 8.00 Uhr oder um 9.00 Uhr. Meine Rolle bewegte sich zwischen Schulbegleitung und angehender Lehrkraft: Je nachdem, ob ich selbst Unterricht übernommen oder ?nur“ hospitiert habe, war ich aktiv in die Stunden eingebunden, habe einzelne Lernende unterstützt, Aufgaben erkl?rt, Rückmeldungen gegeben und versucht, m?glichst viele authentische Sprachbegegnungen zu erm?glichen. Es gab fast nie eine reine Hospitationssituation, da ich von den Lehrkr?ften fast immer aktiv in den Unterricht eingebunden wurde, was ich immer gern genutzt habe und als sehr wertsch?tzend empfand. In der Regel war ich bis etwa 14.45 Uhr an der Schule, unterbrochen von Pausen. Es bestand die M?glichkeit, in der Schulkantine zu essen; ein warmes Mittagessen kostete ungef?hr 6 Euro, und für Lehrkr?fte gab es ein kleines Frühstücksangebot für etwa 1 bis 2 Euro. Neben kleineren Korrektur- und Organisationsaufgaben wurden wir in zahlreiche au?erschulische Projekte eingebunden, zum Beispiel am Tag der Deutschen Einheit, beim Bastelnachmittag, bei der Zeugnisübergabe für das Deutsche Sprachdiplom oder bei der Gestaltung der Nikolaustradition in den Klassen. Darüber hinaus gab es vielf?ltige M?glichkeiten, sich über den Regelunterricht hinaus einzubringen. Ich konnte in unterschiedlichen Klassenstufen hospitieren, als Assistenz gezielt einzelne Schülerinnen und Schüler f?rdern, im mit Lehrkr?ften Stunden gestalten und an Projekten mitwirken. Besonders pr?gend war für mich die Teilnahme am Projekt ?Jugend debattiert“, bei dem ich in der Jury mitgearbeitet und einen Projekttag moderiert habe. Einzelne Bereiche der Schule konnten wir auch privat nutzen, etwa Aufenthaltsr?ume und Arbeitspl?tze im Lehrerzimmer oder freie Klassenr?ume, um in ruhiger Atmosph?re Unterricht vorzubereiten. Diese intensive Einbindung hat mir eindrücklich vor Augen geführt, wie vielf?ltig der Lehrberuf ist, und mir erm?glicht, die Schülerinnen und Schüler sowie die schulische Arbeit aus einer neuen, erweiterten Perspektive kennenzulernen.

Freizeit

Kutsche unter Orangenb?umen

Foto: privat

Sevilla habe ich als unglaublich lebendige und charmante Stadt erlebt, die wirklich enorm viel zu bieten hat. Die Stadt ist eine faszinierende Mischung aus lebhaftem Treiben und ruhigen Momenten, urbanem Flair und natürlicher Sch?nheit. Ich habe meine Freizeit genutzt, um die Stadt immer weiter zu erkunden, habe viele Ausflüge gemacht und dabei tolle Menschen kennengelernt. Besonders beeindruckt hat mich Granada mit der Alhambra, die einfach atemberaubend war. Ich habe Andalusien dann ganz bewusst weiter erkundet: Meine Mitbewohnerinnen kamen aus Córdoba und Cádiz, und so habe ich diese St?dte besucht, war bei ihnen zu Hause und habe Land und Leute kennengelernt. Gleichzeitig war Sevilla selbst voller Highlights: W?hrend meines Aufenthalts fand zum Beispiel die Cabalgata de los Reyes statt, der beeindruckende Umzug der Heiligen Drei K?nige. In Andalusien, wo der katholische Glaube tief verwurzelt ist, gab es zahlreiche Prozessionen, wie die Semana Santa und zudem ist Sevilla bekannt für die Feria de Abril. Ich habe au?erdem den Standort genutzt, um andere Praktikant*innen in Spanien zu besuchen, etwa auf Gran Canaria. Alle St?dte in Andalusien sind wirklich gut erreichbar, und ich war zum Beispiel in Madrid, Gibraltar, Málaga, Granada, Córdoba und auch Carmona. Und natürlich Cádiz, das ganz nah am Strand liegt. So habe ich Sevilla als perfekten Ausgangspunkt genutzt, um Andalusien zu entdecken, mich treiben zu lassen und dabei sowohl die Stadt als auch ihre Umgebung mit Begeisterung zu erleben. Die meisten Ausflüge habe ich entweder selbst geplant, oder mit Erasmus Club Sevilla oder ESN unternommen.

Allgemeines

Auf meine Praktikumszeit in Sevilla blicke ich mit gro?er Dankbarkeit und viel Freude zurück. Ich nehme zahlreiche sch?ne Erinnerungen mit – an besondere Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und die vielen Orte, die ich entdecken durfte. Rückblickend kann ich sagen, dass es genau die richtige Entscheidung war, mein PSA an dieser Schule zu absolvieren, und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Die Tatsache, dass ich meinen Aufenthalt bewusst verl?ngert habe, zeigt für mich am deutlichsten, wie wohl ich mich an der Schule gefühlt habe. Ich wurde dort so herzlich aufgenommen und in den Schulalltag eingebunden, dass ich für die M?glichkeit, meine Praktikumszeit zu verl?ngern, bis heute sehr dankbar bin. Ich kann zukünftigen Praktikant*innen nur empfehlen, dieser Zeit mit Vorfreude entgegenzublicken, offen für neue Erfahrungen zu sein und sich wirklich auf das Abenteuer einzulassen. Sevilla bietet dafür die besten Voraussetzungen. Und für mich steht jetzt schon fest: Wenn ich wieder in Sevilla bin, werde ich der Schule auf jeden Fall einen Besuch abstatte

Viele weitere Eindrücke sind im folgenden?Erfahrungsberichtpdf,?623?kb zu finden.