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Gruppe Studierender

"Thüringen lehrt und lernt nachhaltig ThüLeNa"

Webseite zum hochschulübergreifenden Projekt für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Hochschullehre
Gruppe Studierender
Foto: Stefan Stefancik auf Unsplash

Was ist ThüLeNa?

Das hochschulübergreifende Projekt ?Thüringen Lehrt und Lernt Nachhaltig" (ThüLeNa) hat zum Ziel, Nachhaltigkeit als zentrales Element in den ingenieurwissenschaftlichen Studieng?ngen zu verankern und so die Studierenden optimal auf die Herausforderungen einer sich rasant ver?ndernden Welt vorzubereiten.

Gemeinsam mit der Bauhaus-Universit?t Weimar, der Fachhochschule Erfurt, der Friedrich-Schiller-Universit?t Jena, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Hochschule Nordhausen, der Hochschule Schmalkalden und der Technischen Universit?t Ilmenau sollen digitale Module zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen entwickelt und in die Lehre der Hochschulen integriert werden. Diese Module sollen idealerweise zu einem hochschulübergreifenden Zertifikatsprogramm kombiniert werden k?nnen, das Studierenden eine Zusatzqualifikation im Bereich Nachhaltigkeit bietet.

Das Projekt, finanziert durch die Carl-Zeiss-Stiftung, hat eine Laufzeit vom 1. April 2024 bis zum 31. Dezember 2027. Koordiniert wird das Projekt von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Ansprechpartnerin an der Universit?t Jena ist Maria Fronz.

Mehr Informationen zum Projekt ThüLeNa finden Sie in der Pressemeldung vom 28.2.24

ThüLeNa LunchTalk-Reihe: Digitale Selbstlernr?ume lernwirksam gestalten?

Bild ThüLeNa LunchTalk Reihe SoSe 2026

Grafik: Maria Fronz

Wie lassen sich digitale Selbstlernr?ume so gestalten, dass Studierende darin nicht nur Materialien
vorfinden, sondern tats?chlich selbstgesteuert und lernwirksam arbeiten k?nnen? Und welche Rolle kommt
Lehrenden dabei zu?

In der LunchTalk-Reihe ?Digitale Selbstlernr?ume wirksam gestalten – die ver?nderte Rolle der Lehrperson konkret“ sind Lehrende in den Ingenieurwissenschaften und angrenzenden Fachbereichen dazu eingeladen, zentrale Fragen digitaler Selbstlernsettings praxisnah zu reflektieren. Die Reihe richtet sich insbesondere an Lehrende, die ThüLeNa-Module (weiter-)entwickeln m?chten, sowie an Kolleg:innen mit Interesse an Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und zeitgem??er Hochschullehre.

In fünf kompakten LunchTalks werden zentrale Aspekte lernwirksamer Selbstlernr?ume aufgegriffen – von der grundlegenden Frage, was einen digitalen Selbstlernraum ausmacht, über die ver?nderte Rolle der
Lehrperson bis hin zu Strukturierung, Begleitung und realistischen Umsetzungsschritten im eigenen Modul.
Zwei optionale Werkstatttermine bieten darüber hinaus Gelegenheit, eigene Ideen zu reflektieren,?
weiterzuentwickeln und kollegiale Rückmeldungen einzuholen.

Termine, jeweils 12:15–13:00 Uhr
?15. April – Mehr als Materialablage: Was digitale Selbstlernr?ume lernwirksam macht
?29. April – Zwischen Loslassen und Begleiten: Die ver?nderte Rolle der Lehrperson
?27. Mai – Orientierung geben, ohne zu überfrachten: Struktur und Lernpfade in digitalen Selbstlernr?umen
?10. Juni – Lernprozesse begleiten: Aktivierung, Feedback und Pr?senz in digitalen Selbstlernr?umen
?24. Juni – Vom Impuls zur Umsetzung: Digitale Selbstlernr?ume realistisch im eigenen Modul gestalten

Optionale Werkstatttermine, jeweils 12:15–13:15 Uhr
?13. Mai – Transferwerkstatt: Was bedeutet das für mein eigenes Modul?
?8. Juli – Modulwerkstatt: Ideen sch?rfen, Hürden l?sen, Umsetzung planen

Die Teilnahme ist niedrigschwellig angelegt: kurze Impulse, praxisnahe Beispiele und konkrete Anregungen für die eigene Lehrpraxis. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle Lehrenden und hochschuldidaktisch Interessierten – ob aus den Ingenieurwissenschaften, Sozialwissenschaften oder anderen Disziplinen.
Die Anmeldung ist bis zum 13. April unter folgendem Link m?glich: LunchTalk Reihe Digitale Selbstlernr?ume wirksam gestalten – Formular ausfüllenExterner Link.

Für Fragen oder weitere Themenwünsche sprechen Sie mich gerne unter ?thuelena@uni-jena.dean.

Ich freuen mich, wenn Sie die Reihe für Ihre Lehrentwicklung nutzen und lade Sie herzlich zur Teilnahme ein!

Referentin:?Maria Fronz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt und verantwortlich für?
Lehrendenqualifizierung im Themenfeld Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung

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Das erwartet Sie?








Didaktische Highlights

? Input zu den fünf Merkmalen lernf?rderlicher Gestaltung von Selbstlernr?umen

? Austausch zur Anwendung in Ihrer eigenen Lehre, besonder für Thülena-Modulerstellende

? Transferwerkst?tten erm?glichen eine?erste Konkretisierung Ideen für das eigene Modul,?vorhandene Ideen sch?rfen,?Umsetzungsbarrieren sichtbar machen,?n?chste Schritte pr?zisieren

?? Vorstellung des VCT für Vorlagen und Materialien

? Hands-on & aktivierend: Praxisbeispiele, Diskussionen/Austauschraum
? Direkter Transfer: Teilnehmende erhalten umsetzbare Ma?nahmen und kleine Elemente für eigene Lehre
? Interdisziplin?re Perspektiven: Fragestellungen aus Sozial-, Umwelt- & Wirtschaftswissenschaften m?glich

Teil 1: Mehr als Materialablage - Was digitale Selbstlernr?ume lernwirksam macht
Wann: 15.04.2026
jeweils von 12:15 –13:00 Uhr

Die Teilnehmenden entwickeln ein erstes, praxisnahes Verst?ndnis davon, dass digitale Selbstlernr?ume nur dann lernwirksam sind, wenn sie didaktisch gestaltet und nicht lediglich digital befüllt werden. Es leitet uns dabei die Frage: Was unterscheidet einen lernwirksamen digitalen Selbstlernraum von einer blo?en
Sammlung digitaler Materialien?

Die Teilnehmenden k?nnen …

  • zentrale Merkmale lernwirksamer digitaler Selbstlernsettings benennen,
  • typische Schw?chen digitaler Selbstlernr?ume aus der Perspektive von Lernprozessen erkennen,
  • erste Ansatzpunkte ableiten, wie eigene digitale Lehr-Lernr?ume st?rker lernwirksam gestaltet werden k?nnen.

Teil 2: Zwischen Loslassen und Begleiten - Die ver?nderte Rolle der Lehrperson
Wann: 29.04.2026
von 12:15 –13:00 Uhr

Die Teilnehmenden reflektieren, wie sich ihre Rolle in digitalen Selbstlernr?umen ver?ndert, und entwickeln ein erstes Verst?ndnis dafür, wie Lehrende dort didaktisch pr?sent bleiben k?nnen, ohne den Lernprozess permanent direkt zu steuern. Es leitet uns dabei die Frage: Welche Rolle nehme ich als Lehrperson ein, wenn Studierende in digitalen Selbstlernr?umen selbstgesteuert lernen sollen?

Die Teilnehmenden k?nnen …

  • die ver?nderte Rolle der Lehrperson in digitalen Selbstlernsettings beschreiben,
  • zentrale Spannungsfelder zwischen Steuerung, Autonomie, Begleitung und Sichtbarkeit von Lernen benennen,
  • erste Ansatzpunkte für die eigene professionelle Rolle in digitalen Selbstlernr?umen reflektieren.

Transferwerkstatt 1: ?Was bedeutet das für mein eigenes Modul?
Wann: 13.05.2026
von 12:15 –13:15 Uhr

Die Teilnehmenden beziehen die bisherigen Impulse der Reihe auf ein eigenes Modul oder Lehrformat,
identifizieren einen zentralen Entwicklungshebel und entwickeln dafür erste konkrete Gestaltungsideen.
Leitfrage: Wie kann ein erster realistischer Entwicklungsschritt für mein Modul aussehen — und welche
Gestaltungsoptionen kommen dafür infrage?

Die Teilnehmenden k?nnen …

  • einen eigenen Lehrkontext im Blick auf digitale Selbstlernphasen pr?zise beschreiben,
  • einen zentralen Entwicklungshebel in ihrem Modul identifizieren,
  • erste konkrete Gestaltungsoptionen für diesen Entwicklungshebel benennen,
  • einen realistischen n?chsten Schritt für die Weiterentwicklung ihres Moduls formulieren.

Teil 3: Orientierung geben, ohne zu überfrachten - Struktur und Lernpfade in digitalen
Selbstlernr?umen
Wann: 27.05.2026
von 12:15 –13:00 Uhr

Die Teilnehmenden entwickeln ein Verst?ndnis dafür, wie Orientierung, Struktur und Lernpfade in digitalen Selbstlernr?umen so gestaltet werden k?nnen, dass selbstgesteuertes Lernen unterstützt und nicht
behindert wird. Dabei leitet uns die Frage: Wie viel Struktur brauchen digitale Selbstlernr?ume, damit
Selbststeuerung überhaupt m?glich wird?

Die Teilnehmenden k?nnen …

  • zentrale Elemente eines gut strukturierten digitalen Selbstlernraums benennen,
  • typische Orientierungsprobleme in digitalen Lernumgebungen erkennen,
  • erste Kriterien ableiten, um Lernpfade, Aufgabenabfolgen und Orientierungselemente in der eigenen Lehre gezielter zu gestalten.

Teil 4: Lernprozesse begleiten - Aktivierung, Feedback und Pr?senz in digitalen Selbstlernr?umen
Wann: 10.06.2026
von? 12:15 –13:00 Uhr

Die Teilnehmenden entwickeln ein Verst?ndnis dafür, wie sie in digitalen Selbstlernr?umen didaktisch pr?sent bleiben und Lernprozesse begleiten k?nnen — durch aktivierende Aufgaben, Rückmeldung und
überschaubare Unterstützungsformate. Dabei leitet uns die Frage:?Wie kann ich Lernprozesse in digitalen Selbstlernr?umen begleiten, wenn ich nicht permanent synchron anwesend bin?

Die Teilnehmenden k?nnen …

  • erl?utern, was didaktische Pr?senz in digitalen Selbstlernr?umen bedeutet,
  • zwischen passiver Materialnutzung und aktivierender Lernbegleitung unterscheiden,
  • konkrete M?glichkeiten benennen, wie Aktivierung, Feedback und Unterstützungsangebote mit
    vertretbarem Aufwand in eigene digitale Selbstlernphasen integriert werden k?nnen.

Teil 5: Vom Impuls zur Umsetzung - Digitale Selbstlernr?ume realistisch im eigenen Modul gestalten
Wann: 24.06.2026
von? 12:15 –13:00 Uhr

Die Teilnehmenden bündeln die Erkenntnisse der Reihe und übersetzen sie in realistische
Umsetzungsstrategien für ihr eigenes Modul oder eine konkrete digitale Selbstlernphase. Dabei leitet uns die Frage: Was ist ein guter, machbarer n?chster Schritt für mein Modul im kommenden Semester?

Die Teilnehmenden k?nnen …

  • zentrale Gestaltungsdimensionen digitaler Selbstlernr?ume in einem überschaubaren Umsetzungsraster zusammenführen,
  • Entwicklungsbedarfe im eigenen Modul priorisieren,
  • einen realistischen n?chsten Schritt für die Weiterentwicklung digitaler Selbstlernphasen formulieren.

Transferwerkstatt 2: Ideen sch?rfen, Hürden l?sen, Umsetzung planen
Wann: 08.07.2026
von? 12:15 –13:15 Uhr

?Die Teilnehmenden konkretisieren eine Modulidee oder einen Entwicklungsschritt für digitale
Selbstlernphasen, kl?ren zentrale Hürden und formulieren einen tragf?higen n?chsten Umsetzungsschritt für die kommende Lehrphase. Dabei leitet uns die Frage:?Wie wird aus einer guten Idee für mein Modul ein
realistischer und tragf?higer n?chster Umsetzungsschritt?

Die Teilnehmenden k?nnen …

  • eine eigene Modulidee oder einen Entwicklungsschritt pr?zise beschreiben,
  • m?gliche Umsetzungsbarrieren benennen und einordnen,
  • kollegiale Rückmeldungen zur Sch?rfung ihres Vorhabens nutzen,
  • einen konkreten n?chsten Umsetzungsschritt für die kommende Lehrphase formulieren.

Alle weiteren Informationen zu aktuellen und vergangenen Angeboten entnehmen Sie bitte dem Virtuellen Campus Thüringen Kurs: ThüLeNa - Input, Austausch und Materialien | Virtueller Campus ThüringenExterner Link

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Maria Fronz

wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ?ThüLeNa“
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